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Content Marketing auf dem Smartphone

Jeder Deutsche hat mittlerweile mindestens ein Handy. Aber was macht er am liebsten damit?! Na ja, je nach Altersgruppe wären das dann wohl Telefonieren und/oder SMS schreiben. Mobil im Internet? Zu wenig geeignete Endgeräte im Markt, zu teure Datentarife… ! SO ZUMINDEST DIE WEITVERBREITETE MEINUNG.

Lassen Sie uns versuchen, die Aussagen ein wenig ins rechte Licht zu rücken. Ganz im Sinne von Content Marketing hier also ein paar belastbare Zahlen:

  • Erst einmal sind rein theoretisch ca. 80% aller Handys in Deutschland zum „mobile Websurfen“ geeignet (lt GFK 2010)
  • Laut TNS Infratest haben in 2010 ca. 31% der Deutschen im Alter zwischen 18 bis 59 Jahren das mobile Internet genutzt
  • Ca. 14% machen dies regelmäßig und 7% der Deutschen haben über ihr Handy bereits Einkäufe getätigt
  • User, die in 2009 bereits das Internet mobil genutzt haben, haben dies in 2010 gleichfalls getan – nur deutlich intensiver (Accenture 2010)
  • 91% aller iPhone Besitzer surfen regelmäßig online. Das ist auch bei den Nutzern so, die sich jüngst erst eines angeschafft haben (Accenture 2010)
  • Gleiches gilt für alle anderen Smartphones unterschiedlichster Hersteller (Accenture 2010)
  • Das mobile Internet ist das wichtigste Produkt aller Mobilfunkanbieter in 2011 – getrieben durch die neuen Technologien LTE und HSDPA+.
  • Der Absatz von Smartphones hat im Jahr 2010 ca. 9,10 Mio., in 2011 ca. 11,8 Mio. und wird in 2012 aller Voraussicht nach 15,9 Mio. Stück betragen (EITO, 2012)
  • Damit werden alleine in Deutschland im Jahr 2012 ca. 36,8 Mio. Smartphone der neuesten Generation genutzt

Soweit erst einmal zum deutschen Markt. Die Zahlen sollten das oben beschriebene Bild, wenn schon nicht komplett korrigieren, dann zumindest besser aussehen zu lassen.

Perfekter Content auf dem Smartphone wird essenziell

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Um das Thema jetzt noch imposanter darzustellen, stünde es an dieser Stelle an, die Zahlen zur mobilen Internetnutzung und zu Verbreitung von mobilem Content aus den USA heranzuziehen und zu mutmaßen, dass uns binnen kürzester Zeit ein ebensolcher Boom ins Haus steht. Lassen wir das für den Moment einmal beiseite . Betrachten wir uns stattdessen das wahrscheinlichste Szenario der „mobilen Weiterentwicklung“ ausschließlich auf Deutschland bezogen … und das aus der Perspektive eines Content Marketing Verantwortlichen.

Die beste Hilfestellung hierzu ist unserer Einschätzung nach ein simpler Blick auf die Entwicklung des stationären Internets in den Jahren ab 1995. Anzahl der Haushalte mit PC, Anzahl Leitungs-Anbieter, Content-Angebot, Kostenstruktur, Bandbreite etc. Nehmen Sie welche KPI (Key Performance Indicator) auch immer, Sie werden Erstaunliches feststellen. Es gibt so eindeutige Parallelen, dass es gestattet sein MUSS, eine zumindest ähnliche Entwicklung anzunehmen. Und wie wenig das stationäre Internet heutzutage aus unserem Leben wegzudenken ist, kann man nahezu täglich der deutschen wie internationalen Presse entnehmen.

Also stellen wir uns besser darauf ein, dass das mobile Internet-Surfen sehr bald genauso zum täglichen Leben gehören wird, wie das Surfen am PC – nur eben mit anderen Spielregeln. Und es muss gleichfalls gestattet sein anzunehmen, dass der mobile Content noch wertstiftender, noch interessanter und noch passender sein muss, als Informationen heute überwiegend für das stationäre Internet aufbereitet werden. Content Marketing Praktiker werden insofern nicht umhin kommen, diesen Kanal sehr bewusst in die eigene Strategie einzubeziehen.

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