Ein Marketing der 60er Jahre ist heute nicht mehr möglich

MAD MEN … Marketing in den 60ern. Warum es heute scheitern würde

Was hat Marketing aus den 60ern mit Heute noch zu tun? Eigentlich nichts oder ist es heute immer noch so, dass das größte Budget gewinnt?! Marketing muss heute vor allen Dingen eines sein … Umsatzbringer und kein Selbstzweck.

In den 1960ern hatten Unternehmen die Kontrolle … heute sind es die Konsumenten

Ich gebe es offen und ehrlich zu … ich bin ein MAD MEN Fan! Kennen Sie nicht? Die TV-Serie… die amerikanische Werbeindustrie aus Sicht einer Agentur in den schrillen 1960ern? Hauptdarsteller Don Draper als frauenfressendes und trinkfestes Werbegenie? Immer noch nicht! OK, vielleicht auch ein wenig zu viel verlangt, denn entweder man nennt ein Sky Abo sein eigen oder muss sich die Nächte bei den „freien“ um die Ohren hauen.

So banal der Plot an der einen oder anderen Stelle sein mag, so genial ist der Blick hinter die damaligen Kulissen. Werbung nicht etwa als Mittel der Kommunikation, sondern als Waffe des „je mehr, desto besser“. Also liege ich auf der Couch, genieße meinen Feierabend und versteige mich zur folgenden Aussage: „…wie einfach war das damals. Es gewannen immer die Marken mit dem größten Werbebudget und den besten Beziehungen zu Macht und Unterhaltung …“

Tja und dann kommt der Moment, in dem die eigene Frau die alles entscheidende Frage stellt: „…Ist das denn heute nicht immer noch so…?“ Und ob es einem gefällt oder nicht, die Antwort lautet ganz klar „JA“. Ja, das ist immer noch so! Je mehr Budget ein Unternehmen in die Hand nimmt, desto größer die Sichtbarkeit.

NUR – und jetzt kommen eben die Unterschiede – bedeutet Sichtbarkeit heute nicht zwingend Umsatz. UND  um die gewünschten Effekte zu erzielen, müssen solche Budgets jährlich deutlich gesteigert werden.

In den 60ern kreierten Werbeagenturen das, was der Konsument über ein Produkt zu denken hatte

Versetzen wir uns für den Moment einmal in die MAD MEN Welt der 60er Jahre zurück. Wie viele Fernsehkanäle gab es damals? Wie viele Illustrierte, Tageszeitungen, Radiostationen …? Was die Markenvielfalt angeht, so würde man vielleicht auf gefühlte 100 bekannte Marken kommen. Google, SEO und Onpage Optimierung waren noch in weiter Ferne.

Und heute? Selbst ohne das Internet dürfte sich das „Sender-Angebot“ leicht um den Faktor 20 vergrößert haben. Marken? Alleine in Deutschland sind es 100.000 beworbene Marken, wobei jährlich 30.000 hinzu kommen. (Wen die Sehnsucht packt und mehr über die gute alte Zeit wissen möchte, der findet hier ein paar Text-Schmankerl.

Alleine diese Zahlen dürften klar machen, über wie viel mehr „Kraft“ das Marketing damals verfügte. Der Mensch der 60er war verführbarer und damit leichtere „Beute“ für Marken und deren Agenturen. Ein paar unvergessene Momente gefällig?

Menschen besitzen heute mehr als nur Kaufkraft – und Marketing sollte das wissen

Wenn ich auf Konferenzen und Seminaren mit dem einen oder anderen Marketing-Strategen zusammentreffe, überkommt mich das seltsame Gefühl, dass MAD MEN doch soweit noch gar nicht entfernt ist. Es herrscht ganz offenkundig die Meinung, dass mehr immer noch besser ist. Wenn auch so vielleicht nicht laut geredet wird, gehandelt wird danach allemal. So sind Adwords-, Banner- und ähnliche Kampagnen immer noch des Online Marketers liebstes Kind.

Geht das nicht besser? Auch in Deutschland schreiben wir das Jahr 2014 und Menschen möchten nicht mehr unterbrochen werden,  in dem was sie gerade tun. Werden Sie aber … immer und immer wieder! Auf Stern.de einen Artikel lesen… Zack, legt sich die Werbung darüber. Die Lieblingsserie sehen … 3 x 15 Minuten Werbung über sich ergehen lassen! Eine Illustrierte lesen… und über 40% der Seiten hinweg blättern, weil das eben nur Werbung ist. Ein Video schauen … na, Sie wissen schon!

Lassen wir die 60er endlich hinter uns.
Anstatt Werbung satt … wie wäre es mit Inbound Marketing intelligent!

Wenn es richtig ist, dass Marketing heute mehr sein muss, drängen sich dann nicht direkt jede Menge W-Fragen geradezu auf? In unserer Agentur ist allerdings das wichtigste „W“ das „Warum“. Warum braucht, sucht und entscheidet ein Mensch sich für ein Produkt? Was also ist sein Antrieb, sein „Schmerzpunkt“, seine Triebfeder?! Die Grundlage all unseres Tuns ist die Antwort auf diese simple Frage.

Wer hier einsteigt und konsequent diese Frage nicht nur beantwortet sondern eine Methodik sucht, was sich genau mit der Antwort anfangen lässt, wird im Inbound Marketing schnell fündig. Hier geht es um so Handfestestes wie etwa Leads, Verkaufstrichter und ähnliches.

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Viel Spaß beim Lesen.

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