Content-erstellung-im-Unternehmen

Spitzen-Content: wie man das gesamte Unternehmen bei der Contenterstellung einbindet!

Inhalte für´s Content- & Inbound-Marketing sind wichtig. Hier lesen Sie wie das gesamte Unternehmen mitarbeitet.

Was fällt Unternehmen im Content Marketing und Inbound Marketing am schwersten? Richtig, die Contenterstellung! Es ist zeitaufwendig und hat zudem mit Prozessen zu tun. Und was ist beim Erstellen von Inhalten am schwierigsten? Auch richtig, …. am Ball zu bleiben! Dauerhaft Content zu produzieren ist dann am einfachsten, wenn die Aufgabe nicht auf den Schultern einiger Weniger lastet. Die Gefahr, dass denen nämlich die Puste – sprich die Ideen – ausgehen, ist nicht wegzudiskutieren. In unserer täglichen Praxis habe ich festgestellt, dass die Unternehmen, die es geschafft haben, eine echte „Content Kultur“ in der gesamten Organisation aufzubauen, zweifach davon profitierten.

  1. Content steht in bester Qualität kontinuierlich zur Verfügung
  2. Durch solch „internen“ Content werden Besucher fast magisch angezogen und konvertieren deutlich höher

Die folgenden Schritte halten wir beim Aufbau einer „Content Kultur“ für extrem förderlich:

Gleich zu Anfang! … Sie brauchen eine Story

Machen wir es einfach! Story ist in gewissem Sinne eine Art DNA, die in Text, Bild, Video etc. eingepflanzt werden und einem Betrachter nach einer gewissen Eingewöhnungszeit vermitteln kann, wer der Absender dieses Content-Elements ist – auch wenn der Name nie mitgeliefert wurde. Und für denjenigen, der solchen Content zu erstellen hat, ist es ein geniales Hilfsmittel, selbst aus teilweise völlig „artfremden“ Themen die für das eigene Thema wichtige Essenz herauszuholen. Ein Beispiel: Red Bull mit seinen Sport-Helden, die ständig ihr Limit austesten… weil das nun mal ihrem Lifestyle entspricht. Wetten, Sie würden herausfinden, wer der Auftraggeber dieses Filmes ist, auch wenn der Markenname nicht eingeblendet wäre.

Alle machen mit: texten fürs Web

Die Contenterstellung sollte nicht nur Sache des Marketings sein. Ermöglichen Sie stattdessen jedem in ihrer Organisation, z.B. fürs Web zu texten. Das ist auf alle Fälle gewinnbringend, weil Sie Inhalte ja aus den unterschiedlichsten Perspektiven und zu verschiedenen Fachgebieten erhalten – was wiederum Ihre Themengebiete erweitert.

So machen Sie die Contenterstellung für Alle schmackhafter

Schaffen Sie einfache Leitlinien, die es wahrscheinlicher machen, dass Sie überhaupt Vorschläge eingereicht bekommen, die auch zur gewählten Story passen.

  • Etablieren Sie Content-Spezialisten in Ihren unterschiedlichen Abteilungen, die zukünftige „Schreiber“ in die Richtlinien des Marketing-Teams einweisen und immer ein offenes Ohr für Fragen haben.
  • Verankern Sie das Thema „Content Ideen“ in Ihre Wochenmeetings. Zeigen Sie dort Positiv-Beispiele und demonstrieren Sie Besucher-Resonanz darauf.
  • Schaffen Sie eine Art Briefkasten, in den die Ideen versendet werden können. Im einfachsten Fall ist das ein Mailpostfach, das vom Marketing einsehbar ist.
  • Etablieren Sie einen Redaktionsprozess, der die Ideen Ihrer Mitarbeiter sorgfältig mit einbezieht … aber eben auch das Davor und Danach. Wie so ein Redaktionskalender aussehen kann finden Sie übrigens hier
  • Informieren Sie jeden Mitarbeiter darüber, sobald ein von ihm verfasster Artikel zur Veröffentlichung eingeplant wurde.

Ermutigen Sie zu den unterschiedlichsten Content-Formaten

Nur weil Mitarbeiter aller Abteilungen wissen, dass sie jetzt fürs Web texten dürfen, bedeutet dies nicht, dass sie sich auch wohl dabei fühlen. Machen Sie es Ihren Kollegen einfach und erlauben Sie die unterschiedlichsten „Eingaben“. Es gibt Mitarbeiter, die haben ein schier unerschöpfliches Arsenal an Präsentationen, andere toben sich gerne an einem Video aus und Dritte lieben das geschriebene Wort. Zwingen Sie zu nichts und erlauben Sie zunächst alles. Ermöglichen Sie Mitarbeitern auch den Zugang zu Tools wie z.B. Piktochart – und Sie erhalten Infografiken, die sich wirklich sehen lassen können und sich im Internet wie Lauffeuer verbreiten.

Vermitteln Sie … Autor sein hat viele Vorteile

Erklären Sie Ihren Mitarbeitern, dass Inhalte, die unter deren Namen veröffentlicht werden, gewichtige Vorteile mit sich bringen können. Und ja, es muss zu Ihnen passen, dass die Autorennamen unter jedem Post mit-publiziert werden. Sie sollten keine Angst vor Headhuntern o. ä. haben, die solche Namen in Listen potentieller Abwerbekandidaten aufnehmen. Sollten Sie es doch lieber lassen, verwenden Sie Pseudonyme oder Abteilungsnamen. Trotzdem könnten die Vorteile es Wert sein, Ihre Meinung zu überdenken:

  • Der Aufbau eines Expertenrufs ganzer Abteilungen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Organisation
  • Schlummernde Potentiale werden ans Tageslicht befördert, was wiederum der eigenen Karriere im Unternehmen zuträglich sein kann.
  • Kundenorientierte Mitarbeiter steigern die Glaubwürdigkeit des gesamten Unternehmens bei Leads und Kunden.
  • Die Inhalte bilden ein Online-Portfolio, auf das Sie noch Jahre später verweisen können.
  • Es kann neue Möglichkeiten eröffnen, wie zu Vorträgen eingeladen oder als Experte in anderen Publikationen zitiert zu werden.

Kommunizieren (und feiern!) Sie die Ergebnisse

Um Ihr Unternehmen langfristig für die Contenterstellung zu begeistern und für dessen Notwendigkeit zu sensibilisieren, verwenden Sie erreichte Zahlen. Überlegen Sie, wie effektvoll es ist, mitzuteilen, dass ein Blog-Post von „Kollege Hutschenreuter“ 1.000 Seitenaufrufe, 50 Inbound-Links, 20 neue Leads erzeugt hat. Meinen Sie nicht, dass so etwas extrem motivierend sein kann … für das gesamte Unternehmen?!

Belohnen Sie das Beste und nutzen den menschlichen Kampfgeist

Eines ist sicher: einige Inhalte werden hervorstechen! Vielleicht weil sie tausende Backlinks oder direktes Geschäft erzeugt haben. Machen Sie es wie die großen Autobauer und loben Sie nicht nur, sondern belohnen Sie! In einem Unternehmen haben wir, wie eher beim Baseball üblich, eine Hall-of-Fame ins Leben gerufen – und da will bekanntlich jeder hinein. Was Sie auch tun, Sie ermutigen damit in jedem Fall andere Mitarbeiter, sich gleichfalls ins Zeug zu legen.

Manchmal ist ein wenig freundschaftlicher Wettbewerb alles, was es braucht, um die Sache richtig in Gang zu bringen. Welcher Beitrag bringt wie viel Views, welcher erzeugt wie viele Conversions! Werden solche Zahlen plötzlich transparent, dürfen Sie sicher sein, das jeder versuchen wird, den High Score zu knacken. Solche Wettkämpfe haben das Zeug, den Arbeitsalltag entscheidend aufzulockern.

Contenterstellung … mit gutem Beispiel vorangehen

Mitarbeiter tendieren dazu, dem Beispiel der Führungskräfte zu folgen. Das hat nichts mit Herdentrieb zu tun, sondern ist purer Menschenverstand. Wenn also der Vorgesetzte nichts beisteuert, sehen wahrscheinlich auch die eigenen Mitarbeiter keinen Grund dazu. Wird der aber zum überzeugten „Texter“, können Sie sich vorstellen, wie tief jeder seiner Mitarbeiter graben muss, um eine Entschuldigung zu finden, keinen Beitrag zu leisten?

 

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