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Content für die Homepage optimal präsentieren – mit Responsivem Webdesign

Als Content Marketier legt man jedes einzelne Wort, ja sogar jeden Buchstaben, auf die Waagschale. Schließlich soll sich die Botschaft maximal entfalten, um auf die Zielgruppe einzuwirken. Doch die Aufbereitung des Contents und die zielgruppenspezifische Optimierung betrifft nicht nur die Wahl von Wörtern und Bildern, sondern auch die Art ihrer Präsentation.

In Zeiten von iPad, iPhone und Android-Smartphones stehen Webdesigner vor der großen Herausforderung, Webinhalte auf einer Vielzahl an unterschiedlichen mobilen Endgeräten optimal präsentieren zu müssen. Das ist kein triviales Problem und erfordert viel Fachwissen über verschiedene Plattformen und ihrer Technologien. Es wäre aber ein hoffnungsloses Unterfangen, wenn Webdesigner die Grundarchitektur und Funktionsweise der fast inflationär erscheinenden mobilen Geräte kennen müssten.

Die Lösung lautet: Responsives Webdesign. Damit ist ein Design gemeint, welches in der Lage ist, Inhalte einer Website auf vielen verschiedenen Geräten flexibel zu präsentieren und Nutzern und potentiellen Kunden ein komfortables Erlebnis zu bieten. Responsives Webdesign reagiert also auf den Nutzer und dessen Anforderungen.
Was muss dabei beachtet werden?

  • Die Schriftgröße: Statt absoluter Größenangaben (Pixelwerte) muss eine dynamische Ausgabe ermöglicht werden. Hierzu setzt man auf relative Werte bei der Definition von Schriftgrößen.
  • Das Layout: Statt fester Grids sollten nur noch Obergrenzen definiert werden, um die Website in unterschiedlichen Auflösungen benutzerfreundlich präsentieren zu können.
  • CSS Media Queries: Moderne Browser unterstützen Media Queries, die es erlauben, Stylesheets für bestimmte Devices zu steuern. Durch den gezielten Einsatz von Media Queries kann man die Ausgabe sehr gut kontrollieren. Damit lässt sich Content für die Homepage vielfältig aufbereiten.

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Sind diese Maßnahmen wirklich nötig? Unsere Antwort: das kommt darauf an! Anhaltspunkte ob akuter Handlungsbedarf besteht, liefern sicherlich die aktuellen Zugriffs-Statistiken. Stellt man hier eine stetig wachsende Anzahl mobiler Zugriffe fest, sollte man handeln – und je steiler die Kurve in der Vergangenheit gestiegen ist, desto angebrachter wäre es dann auch entsprechend schnell zu handeln. Stehen solche Daten jedoch nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung, reicht entweder ein Blick hinüber zum Wettbewerb oder eine sorgfältige Analyse der Zielgruppe. Grundsätzlich jedoch gilt, dass man potentielle Kunden mehr und mehr eben nicht mehr nur vor dem TV oder am PC antreffen wird. Viele Menschen lassen sich bereits heute direkt über ihr Handy ansprechen, z.B. in Bus & Bahn … oder man erreicht sie auf der Couch über den Tablet-PC.

Selbst wenn Sie als Content Marketier alle modernen Kanäle wie Twitter, Youtube oder Facebook bereits nutzen, um ihre Kunden anzusprechen, sollten Sie im Hinterkopf haben, dass auch diese Kanäle mittlerweile nicht mehr ausschließlich am heimischen PC angesurft werden. Laut einer Allensbach Umfrage aus 2011 nutzen ca. 70% aller Smartphone-User Twitter & Co auch mobil.Was früher eine eigene Disziplin war und auch heute noch gerne als „Mobile Marketing“ bezeichnet wird, ist dabei sich als ein wesentlicher Bestandteil von Content Marketing zu etablieren: die Herstellung von Kunden-Beziehungen über den mobilen Kanal.

Bei der Umsetzung von neuen und modernen Webprojekten sollten daher auch Kriterien für Responsives Webdesign einbezogen werden. Ist die eigene Zielgruppe auch „mobil“ erreichbar, kann eine angepasste und optimierte Darstellung von Unternehmenswerten oder Produktbotschaften somit den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen.

Wie das ganze funktionieren kann zeigt Sony auf ihrer internationalen Seite (www.sony.com) sehr eindrucksvoll. Menu, Slider und der gesamte sonstige Content (z.B. die Produkt-News) passt sich je nach Bildschirmbreite automatisch in Größe und Position an. Zusätzlich ändert sich das Menu bei der mobilen Ansicht zu einem Dropdown Menu und aufwendige Mouse-over Effekte werden vereinfacht.

Und was ist mit dem Blick auf die eigene Website?!

Vielleicht werden Sie festgestellt haben, dass unsere Seiten noch nicht „responsiv“ sind. Der Grund dazu ist aber schnell geliefert… unsere Zugriffsstatistik zeigt nämlich, dass unser Magazin zu 96% vom stationären Web angesurft wird. Lediglich die Agenturseite werden wir in den kommenden Wochen in der hier beschriebenen Art umgestalten. Und falls Sie es interessiert, wie genau wir das umsetzen werden … tragen Sie sich einfach in unseren Newsletter ein und wir halten Sie auf dem Laufenden.

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